Übrigens, das Oetztal ist gestuft. Es geht häufig von einer steilen Stufe in eine Ebene über. Es geht also nicht nur runter, es geht sehr oft über Ebenen, in welchen mir der Wind entgegen blies. Nett! Auch ein wenig anstrengend, aber doch ein toller Tag.
So, nun zum Start-Ort: Obergurgl
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| Start in Obergurgl. Schönes Wetter - aber saukalt (11° C) |
Gurgl wurde 1250 erstmals erwähnt, als ein „Heberhardus von Gurgele“, ein Dienstmann der Vinschgauer Herren von Montalban, in einer Urkunde genannt wurde.
Am 27. Mai 1931 landete Auguste Piccard nach der Aufstellung eines neuen Höhenrekordes mit dem Ballon am Gurgler Ferner, wo er eine Nacht verbringen musste, bevor er von Obergurgl aus geborgen wurde. An diese Landung erinnert ein 1989 errichtetes Denkmal.
Im 20. Jahrhundert entwickelte sich Gurgl zu einem Wintersportort, 1949 wurde der erste Schlepplift in Obergurgl errichtet, gefolgt vom Sessellift auf die Hohe Mut im Jahr 1953. 1960 wurde die Timmelsjoch-Hochalpenstraße fertiggestellt. Die Timmelsjoch-Hochalpenstrasse führt ins Südtirol und ist während ca. 2 - 3 Monaten im Jahr offen. Sonst ist sie schneebedeckt. Das ist auch der Grund, weshalb zur Zeit so viele Motorräder das Oetztal rauffahren.
Beim Start in Obergurgl war es 11° kalt. Brrh! Zum Glück bin ich gut ausgerüstet. Zuerst probierte ich, ob es mit dem Kurzarm-Shirt und Windstopper inkl. Regen/Windschutz erträglich ist. Das war es nicht. In Untergurgl habe ich dann die Langarmvariante montiert. Dann hatte ich "nur" noch an den Fingern kalt, da ich nur fingerlose Handschuhe habe.
Der nächste grössere Ort ist Sölden. Bekannt vor allem durch den Winter-Tourismus und die FIS-Rennen auf den Gletschern. Aber interessant ist auch, dass Sölden mit 466,88 km² die flächenmäßig größte Gemeinde in Österreich ist.

Das Gemeindegebiet von Sölden erstreckt sich von der grünen Weitung der vierten Ötztalstufe bis zur hochgelegenen Wasserscheide im Süden, die die Staatsgrenze zu Südtirol, Italien bildet. 146 km² sind von Gletschern bedeckt, 321 km² von Gipfeln, Almen und Wäldern, und nur etwa 1 km² sind verbautes Gebiet.
Übrigens ist Sölden am nächsten Freitag (meinem Abreisetag), der Zielort der Bergetappe der Tour de Suisse.
Der Sommertourismus ist in Sölden beinahe zum erliegen gekommen. Sölden selber hat von der Infrastruktur her etwas von einem nicht sehr schönen Winterskigebiet. Ohne Schnee irgendwie trostlos. Die Table-Dance-Schuppen und die riesigen Diskotheken zeugen von feuchtfröhlichen Festen in der Wintersaison. Nein Danke, das ist nichts für mich!
Hier einige Eindrücke der tollen Fahrt durchs Ötztal:
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| Längenfeld |
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| Bei Längenfeld |
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| Wasserlauf/-Fall unterhalb Längenfeld |
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| Entlang der Oetztaler Ache |
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| Man ist gottesfürchtig im Ötztal! |
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| Ein Blick zurück auf ein wunderschönes Wolkenbild |
Um 17:00h durfte ich dann meinen geschundenen Körper unter die heilenden Hände des Masseurs legen, eine Wohltat!
Natürlich möchte ich Euch auch diesesmal das Abendessen nicht vorenthalten:
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| Salat vom Buffet |
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| Schweinsmedaillon + Tomate überbacken auf einer Basilikum-Sauce mit Polenta |
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| Topfenknödel auf Zwetschgen |
Ich wünsche allen Lesern eine wohlverdiente Nachtruhe und "Pfuused guet".










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